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 kinder Brauchen tiere 
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 kinder Brauchen tiere
Kinder brauchen Tiere
Kinderglück hat viele Namen: Ein dicker Kuss von Mama, eine Einladung zu Oma und
Opa aufs Land, ein Geheimnis zu teilen mit der liebsten Freundin; oder der rot-weiße
Lederfußball, der wieder aufgetaucht ist, obgleich er verloren schien, das Kribbeln-Krabbeln
im Bauch, wenn im Frühling die Kastanien blühen, einen Freund zu haben, mit dem man
durch dick und dünn geht. Und vor allen Dingen: mit einem Tier im Haus zusammen groß zu
werden.
Denn Kinder lieben Tiere: Sie haben es immer getan, egal ob sie mit Zorro, den
Schlümpfen, Batman oder Madonna heranwachsen – ein echtes, wirkliches, lebendiges Tier,
das mit ihnen lebt, das für sie lebt und für das sie leben können – solch ein Tier braucht keine
Konkurrenz der Fernsehhelden zu fürchten. Denn TV-Stars kann man nicht anfassen und
streicheln, man kann nicht mit ihnen schmusen, toben oder spielen. Der Bildschirm zeigt
nämlich nur Phantasiegestalten, blutleer, ohne Realität und wirkliches Erleben, was letztlich
nur mit allen Sinnen möglich ist.
Eine Freundschaft besonderer Art
Wie abenteuerlich, lebendig, ideenvoll ist dagegen ein wirkliches Tier! Das einen anschaut.
Das man lieb haben kann, für das man auch als Kind schon Verantwortung übernehmen kann
– und muss! Das mit einem spielt und einem vorspielt, ein Tier, das einem vertraut und dem
man sein ganzes Kinderherz anvertrauen kann. Ja, richtig: sein ganzes Kinderherz. Auch
wenn manche Eltern das kaum glauben mögen und drauf verweisen, dass ein Tier niemals
Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester ersetzen kann – es kann dennoch zum Freund
werden, der das Leben mit Zutrauen und Zuneigung bereichert.
Noch niemals haben Kinder so sehr Tiere gebraucht wie in der Zeit, in der wir leben. Vor
allem in Städten heißt Kindheit: eingeschlossen zu sein zwischen Beton und Straßen, Natur
nur noch aus zweiter Hand kennen zu lernen. Kaum noch Spielmöglichkeiten und
Bewegungsanlässe zu finden, den natürlichen Rhythmus von Liebe und Zeugung, Geburt,
Aufwachsen, Vergehen und Tod nur noch von ferne wahrzunehmen. Ein Tier, ganz egal ob
Wellensittich oder Neufundländer, Meerschweinchen oder Hauskatze, bringt einem Kind
dieses Erleben wieder nahe, führt es an die Natur und ihren Ablauf ganz spielerisch wieder
heran.
Wie wichtig ein Tier für ein Kind sein kann, davon wissen erfahrene Eltern genauso wie
Pädagogen und Psychologen zu berichten: Wie der Vierjährige mit dem Familienhund tollt,
wie die Fünfjährige sich mit der Katze einkuschelt und ihr Wichtiges ins Ohr flüstert, wie der
Sechsjährige seinem Wellensittich einige Wörter beibringt, wie der Siebenjährige sein
Meerschweinchen liebevoll krault. Vielleicht brauchen sich beide, Kinder und Tiere, ganz
unbewusst auch deshalb, weil sie beide in unserer Gegenwart Bedrängung erfahren. „Die
seelische Hygiene ist heute besonders bedroht“, stellt etwa der Deutsche Kinderschutzbund
fest, „das zeigt sich gleichermaßen am Beispiel von Kindern und Tiere. Beide brauchen
Fürsprecher, die sie vor Schaden bewahren und ihnen helfen, damit sie sich naturgemäß
entwickeln können“.
Das freudige Gefühl, erwartet zu werden
Und beide genießen die Nähe, die sie sich gegenseitig geben. Wie sich wohl jener
Viertklässler fühlt, der mittags von der Schule nach Haus in eine leere Wohnung kommt, weil
beide Eltern berufstätig sind – und zum Beispiel von einer verschmusten Katze namens Minka
freudig empfangen wird? Die leere Wohnung füllt sich mit einem Male, hier ist jemand, der
unserem Kind sagt und zeigt: „Schau, du wirst erwartet. Du bist nicht allein.“
Es sind diese kleinen Botschaften von Zuneigung, Freude und Zärtlichkeit, die das Leben
mit einem Tier für Kinder so bereichern. Wie sich auch unangenehme Situationen aufhellen,
wenn ein Tier beiseite steht, schildert Prof. Dr. Reinhold Bergler, Psychologisches Institut der
Universität Bonn: „In Englisch hat es eine Fünf gehagelt, die Paukerin war mies drauf, der
Freund doof – und dann zu Hause niemand, bei dem man den Frust loswerden kann: Nur der
Zettel, dass die Pizza zum Aufwärmen im Kühlschrank steht.“ Prof. Bergler weiß aus seiner
wissenschaftlichen Erfahrung: „Wenn dann ein Tier da ist, kompensiert es viel und tröstet.“
Natürlich kann keine Katze die Mutter, kein Hund den Vater ersetzen. Aber als Mitglied
der Familie bereichert ein Tier immer wieder das alltägliche Leben und bereitet unglaublich
viel Freude. Denn immer gibt es etwas zu berichten und häufig was zu lachen: „Stellt euch
vor, was die Minka heute wieder angestellt hat ...“ – so beginnen viele Gespräche in Familien,
die mit Tiere leben. Und das sind Familien, in denen – im Gegensatz zu den meisten anderen
– auch heutzutage viel gesprochen wird. Weil es immer wieder was zu bereden gibt – nicht
zuletzt über den tierischen Hausgenossen.
Heimtiere fördern die positive Entwicklung
Immer mehr Eltern wird bewusst, wie wichtig ein Tier für die Entwicklung ihrer Kinder
sein kann. Vor allem dann, wenn sie selbst mit Hund oder Katze, Meerschweinchen oder
Wellensittich aufgewachsen sind. Ihr Gefühl täuscht diese Eltern nicht. Die Statistik gibt
ihnen recht. Eine Untersuchung bei Grundschulkindern ergab nämlich, dass sich Kinder, die
mit einem Heimtier aufwachsen – und das sind immerhin 45 Prozent – positiver entwickeln
als andere. Ihre Lehrer, so eine repräsentative Umfrage von Prof. Bergler, stellte fest, dass sie
weniger aggressiv sind, sich besser mit Mitschülern vertragen, ein ausgeprägteres
Sozialverhalten und mehr Verantwortungsbewusstsein zeigen und überdies seelisch
ausgeglichener, fröhlicher und einfühlsamer sind – alles Verhaltensweisen, die Kind und Tier
im Aufwachsen miteinander entwickeln und pflegen.
Kind und Hund – Erziehung auf Gegenseitigkeit
„Mama, ich möchte einen Hund!“
Welche Eltern haben nicht schon einmal ihre vier-, fünfjährigen Kinder so fragen und
bitten, drängeln und betteln hören. Doch der Wunsch nach einem Hund, immer tief gefühlt,
wird manchmal zum Strohfeuer, das schnell wieder erlischt, wenn andere Wünsche sich
entzünden. Deshalb will der Wunsch nach einem Tier sorgfältig geprüft sein. Denn jedes Tier
ist ein lebendiges Wesen mit Bedürfnissen, Gefühlen und Forderungen – und das gilt ganz
besonders für einen Hund. Vor allem jüngeren Kindern können deshalb auch Wellensittiche
oder Meerschweinchen den Wunsch nach einem lebendigen, zutraulichen Tierfreund erfüllen.
Ein Hund ist kein Spielzeug
Wenn es aber unbedingt ein Hund sein soll, dann muss die ganze Familie hinter dem
Wunsch stehen und sich klar sein: Mit dem Hund wird das Leben der Familie anders.
Denn ein Hund ist kein Spielzeug, sondern ein eigenständiges Wesen, das Zuwendung und
Fürsorge braucht. Doch mit dieser Verantwortung ist ein Kind im Vorschulalter überfordert.
Deshalb ist die ganze Familie gefragt. Und sie ist gerne mit von der Partie. Denn, wenn aus
dem Wunsch Wirklichkeit wird, profitieren alle. Über 50 Prozent aller Hunde werden in
Familien gehalten, nahezu 90 Prozent aller Eltern betrachten den Hund als willkommenen
Miterzieher, um Verantwortungsgefühl zu wecken und soziales Verhalten zu lernen. Kinder
sehen zudem in ihrem Hund den Freund, Vertrauten, Tröster, so eine Studie des Tierarztes Dr.
Norbert Rehm.
Risiken richtig einschätzen
Doch eine Sorge lässt manche Eltern zögern: Auch wenn der Hund noch so gutmütig, noch
so liebevoll erzogen ist – ist es sicher, dass er unserem Sohn, unserer Tochter nichts tut? Aber
die Gefahr, dass ein Kind auf dem Schulweg verunglückt oder sonst zu Schaden kommt, ist
unendlich viel größer, als dass ein gutmütiger und gut erogener Hund ein Kind im Spiel
zwickt oder gar fester zuschnappt. Denn Hunde lieben und beschützen ihren kleinen Freund –
bedingungslos. (Trotzdem: Babys und Kleinkinder sollten nie mit einem Hund allein gelassen
werden.)
Kinder brauchen und genießen solchen Schutz. Denn er gibt ihnen Stärke, Ruhe und
Überlegenheit. Gleichwohl hilft ein Hund dem Kind, mit anderen Kontakt zu finden. Denn
wer einen Hund hat, ist beliebt. Besonders gehemmte, kontaktscheue Kinder profitieren
davon, können als Hunde-Freunde mitreden, mit anderen Menschen über ihren Liebling
sprechen.
„Tödliche Langeweile ist heute der größte Risikofaktor für Kinder“, sagt Psychagogin
Christa Meves. Sie schlaffen ab, werden lustlos, hocken vor dem Fernseher

Brückenschlag durch Hundeliebe
Eine umfangreiche Untersuchung bei Großstadtkindern von Prof. Dr. Reinhold Bergler
ergab: Kinder, die einen Hund betreuen, sind sportlich aktiver, leiden weniger unter
Einsamkeit, grüblerischen Depressionen, sozialer Isolation.
Kinder brauchen Brücken zu Menschen. Ein Hund kann eine solche Brücke sein.
Er ist ein echter Kumpel, zum Spielen, Laufen, Toben, Schmusen bereit, selten beleidigt,
nie gelangweilt. Wer Hund und Kind hat, muss allerdings auch doppelt erziehen! Doch das
gelingt überraschend gut – mit viel Liebe und Geduld.
Gibt es den idealen Kinderhund?
Die meisten Hunde sind geeignet, wenn sie als Welpen im Alter von etwa acht bis zehn
Wochen in die Familie kommen und mit den Kindern groß werden. Besonders gutmütig,
wenn eine entsprechend gute Prägung durch den Züchter erfolgte und eine sorgfältige
Erziehung beim neuen Besitzer gewährleistet wird: Airedale- und Tibet-Terrier,
Neufundländer, Labrador Retriever, Collie. Verspielt und verschmust: Beagle, Boxer,
Schnauzer, Eurasier, Rauhaardackel, Cairn Terrier.
Ein fester Platz muss sein
Das kann ein Korb, ein Sessel, eine alte Decke sein, bitte aber nicht die Betten der Kinder!
Am wichtigsten sind regelmäßige Spaziergänge, jeden Tag!
Was der Hund sonst noch braucht
Halsband und Leine, Kamm und Bürste, Wasser- und Futternapf und vor allem – ganz viel
Liebe.
Ein bisschen Zeit
Mindestens zwei Stunden am Tag (aufgeteilt auf dreimal) Gassi gehen, Streicheln, Spielen
und Fellpflege (bei langhaarigen Hunden wenigstens eine Viertelstunde täglich).
Damit er gesund bleibt ...
... mindestens einmal im Jahr zum Tierarzt, um Impfungen und Wurmkuren aufzufrischen.
Der Speisezettel
Ein ausgewachsener Hund bekommt zwei Mahlzeiten, zum Beispiel morgens eine große,
abends eine kleinere.
Am einfachsten und gesündesten ist Fertignahrung, weil sie ausgewogen alles enthält, was
der Hund braucht. Ob Trocken- oder Dosennahrung, welche Sorte, welche
Geschmacksrichtung entscheidet der Hund selbst. Wichtig – besonders bei Trockennahrung –
immer einen großen Napf mit frischem Wasser bereitstellen.
Und was kostet ein Hund?
Einen Rassehund kauft man am besten direkt bei einem seriösen Züchter, ab etwa 400
Euro. Anschriften erhält man bei den Hundeclubs des VDH (Verband für das Deutsche
Hundewesen e.V.), Westfalendamm 174, 44141 Dortmund. Einen Mischling bekommt man
im Tierheim für rund 50 Euro Schutzgebühr. Beide sind geimpft und tierärztlich untersucht.
Außerdem muss man jährliche Hundesteuer (40 bis 140 Euro je nach Wohnort), monatliche
Futterkosten (zwischen 50 bis 130 Euro je nach Größe und Gewicht), jährliche Haftpflicht (ab
70 Euro) und Tierarztkosten (Impfungen 50 bis 100 Euro) einplanen.
Was noch zu beachten ist
Auch Hunde fahren gerne in den Urlaub – am allerliebsten mit der Familie. Natürlich kann
man das Tier auch zu Freunden oder in eine Hundepension geben (um 10 Euro pro Tag) oder
jemanden zum Hüten ins Haus holen. Aber am glücklichsten sind Hund und Kinder, wenn er
mitdarf.
Was ein Hund nicht gerne mag
Unruhe, unpünktliche Mahlzeiten, am Schwanz gezogen werden, gegen den Strich
gebürstet werden, aus dem Schlaf geschreckt oder links liegen gelassen werden – und: im
Urlaub nicht mitdürfen.
Und was er liebt
In seinem Familienrudel spazieren gehen, Knuddeln und Kraulen, Schnüffeln,
Wassergräben, Bälle jagen, eine liebevolle und konsequente Erziehung, die ihn sicher macht
mit Menschen und Artgenossen.
Das sollte man einem Kind sagen, wenn es einen Hund haben möchte
Junge Hunde müssen genauso sorgsam erzogen werden wie Kinder. Das erfordert Geduld
und Liebe. Auch wenn du es eilig hast, du darfst nie ungeduldig werden. Dazu gehört auch,
dass du konsequent bist und ihn jedes Mal lobst, wenn er etwas richtig gemacht hat.
Fünf Regeln, wie du am besten mit einem Hund umgehst:
Regel 1
Dein Hund empfindet Freude und Schmerz wie du
Laufen, Rennen, Spielen, Toben – das macht dem Hund Spaß. Und er lässt sich meist auch
gern streicheln: nur nicht gegen den Fellstrich und an den Pfoten (da ist er kitzelig). Aber:
Immer ist ihm auch nicht danach zumute, festgehalten oder umarmt zu werden. So wie auch
du manchmal ungestört sein willst, so möchte es auch der Hund sein. Störe ihn daher nicht an
seinem Schlafplatz. Und schrei ihn nie an – er hat sehr empfindliche Ohren. Eins darfst du
auch auf keinen Fall: ihm am Schwanz ziehen oder drauftreten. Erstens ist es sehr
schmerzhaft, und zweitens hat der Schwanz eine besondere Bedeutung: Der Hund „spricht“
mit ihm, drückt durch die Schwanzstellung aus, wie ihm gerade zumute ist.
Regel 2
Streicheln ja – aber erst fragen!
Da ist ein fremder Hund, und er sieht ganz lieb aus. Bevor du ihn streichelst, musst du
unbedingt seinen Besitzer fragen. Hunde können es missverstehen, wenn sie überraschend
berührt werden. Deshalb sprich erst einige ruhige Worte mit dem Hund, bevor du ihn anfasst.
Erst wenn Herrchen (oder Frauchen) ja gesagt haben, kannst du ihn berühren. Du weiß ja
nicht, ob der Hund mal böse Erfahrungen mit Kindern gemacht hat zum Beispiel dass jemand
Steine nach ihm geworfen hat. Sei auch sonst beim Spielen vorsichtig wenn ein Hund in der
Nähe ist. Tu nichts, wodurch er sich bedroht oder angegriffen fühlen könnte. Das kann schon
sein, wenn du mit einem Federball-Schläger herumfuchtelst.
Regel 3
Wie ein Hund auf dich reagiert
Lauf nie vor einem Hund weg, auch wenn du Angst hast. Denn er will durch seinen
Jagdinstinkt alles festhalten, was sich schnell von ihm wegbewegt. Bleib also stehen, dann
verliert er das Interesse an dir. Und starre einem Hund niemals direkt in die Augen. Denn das
kann er als Bedrohung auffassen. Guckst du aber ganz bewusst woanders hin, weiß er: Aha,
dieses Wesen will mir nichts tun.
Regel 4
Freu dich, wenn er sein Fressen genießt!
Einen Hund, der sich wohl fühlt, erkennt man auch an seinem gesunden Appetit. Das
Fressen ist für ihn also besonders wichtig. Und dabei möchte er bitte nicht gestört werden. W
wir gerade beim Fressen sind: Gib ihm niemals zwischendurch etwas, nichts von deinem
Essen, keine Süßigkeiten usw. Das ist nicht nur ungesund und macht dick, sondern verführt
den Hund auch zum Betteln.
Regel 5
Habt Spaß beim Spaziergang!
Ein Hund braucht regelmäßige Bewegung. Willst du allein mit ihm spazieren gehen, musst
du so kräftig sein, dass du das Tier auch in kritischen Situationen halten kannst. Und er muss
auf deine Hörzeichen hören (wie „Sitz“, „bei Fuß“ oder „Aus“). Geht ihr Gassi, stell dich bitte
auf ihn ein – dann habt ihr auch Spaß miteinander. So lass ihn in Ruhe an Laternenmasten,
Bäumen oder Zäunen schnüffeln. Das ist für ihn wie Zeitunglesen. Da erfährt er durch seine
gute Nase, welche anderen Hunde da zuletzt gewesen sind und in welche Richtung sie
weitergingen.
Bitte sorge dafür, dass er sein Geschäft nicht mitten auf dem Gehweg verrichtet, sondern
unter Büschen oder im Rinnstein. Und wenn ihr einem anderen Hund begegnet: Lass sie sich
beschnüffeln. Sie stellen dann schon von alleine fest, ob sie sich gut „riechen“ können oder
nicht. Wenn dagegen ein anderer Hund wütend auf dich und deinen Hund zukommt, solltest
du deinen Hund von der Leine lassen und am besten weitergehen. Folgt der Hund dir nicht
von sich aus, drehst du dich kurz um und rufst ihn laut und deutlich – zum Beispiel „Arko
komm!“ und gehst weiter. In den allermeisten Fällen folgt er dann. Wenn sich die Hunde
ernsthaft beißen, solltest du Erwachsene um Hilfe bitten, die die Tiere trennen können. Du
darfst aber auf keinen Fall selbst dazwischen gehen.
Kind und Katze – wie man Toleranz lernt
Kuscheltier und Samtpfoten – ein Kätzchen zum Liebhaben wünschen sich fast 90 Prozent
aller Kinder.
Vielleicht, weil Katzen so verspielt, so
temperamentvoll und schmusig sind. Doch
die selbstbewussten und eigenwilligen
Hausgenossen können auch mal anders:
schmollen, kratzen oder einfach abtauchen.
Kinder lernen deshalb im Umgang mit
Katzen frühzeitig Toleranz, Geduld und
Respekt: Eigenschaften, die
Tierschutzorganisationen im Umgang mit
Tieren für wichtig halten.
Welche Katze für welches Kind?
Fast alle Katzen lieben Kinder, wenn sie
als Kätzchen (mit ca. zehn Wochen) ins Haus
kommen. Hauskatzen sind in der Regel
robuster, pflegeleichter als Rassekatzen,
Langhaarkatzen ruhiger als kurzhaarige,
weibliche Katzen oft häuslicher als die
unternehmungslustigen Kater.
So wohnt die Katze
Wo die Katze auch zu Hause ist – in der
Stadt oder auf dem Land – sie braucht nicht
viel Platz, aber sie möchte viele Plätzchen:
ein Kissen auf der Fensterbank, eine Ecke auf
dem Sofa, einen Pappkarton, ein Körbchen, und wenn es geht, ein Stück Balkon oder ein
Revier im Garten.
Allerdings: Katzen, die viel Zeit im Freien verbringen, laufen Gefahr, überfahren zu
werden.
Was sie sonst noch braucht
Futter- und Wassernapf, Kamm und Bürste, Noppenschwamm, einen Trimm- und
Kratzbaum, ein Körbchen und ein Katzenklo. Es sollte an einem ruhigen Ort (Bad
Gästetoilette) stehen.
Wie viel Zeit für die Katze?
Wenig – denn etwa 15 Stunden am Tag döst und schläft eine Katze. Jedoch liebt sie auch
ausgiebiges Spielen und Kraulen. Eine halbe Stunde dauern Füttern, Pflege, Katzentoilette
sauber machen pro Tag.
Wichtig für die Gesundheit
Jährliche Impfungen und Wurmkuren beim Tierarzt. Kastration ab eta einem halben Jahr.
Der Menü-Plan
Eine erwachsene Katze bekommt morgens und abends Futter. Für sie gilt wie für den
Hund: Fertignahrung ist ausgewogen, enthält alles, was die Katze braucht und macht wenig
Arbeit. Sogar Kinder können damit füttern. Da Katzen Abwechslung lieben, ruhig
Dosennahrung und Trockennahrung kombinieren. Ein Napf mit frischem Wasser sollte stets
bereit stehen. Und ein Topf mit Katzengrün. Katzen fressen gerne Gras, damit sie die beim
Putzen verschluckten Haare wieder herauswürgen können.
Was kostet ein Kätzchen?
Sie kriegen es zum Nulltarif. Man bekommt es bei Nachbarn, Freunden oder über den
Tierarzt. Ein Kätzchen aus dem Tierheim kostet 50 Euro Schutzgebühr, Rassekatzen (vom
Züchter) ab 400 Euro. Für Futter und Streu müssen im Monat etwa 40 Euro angesetzt werden.
Die Impfung beim Tierarzt kostet ab 30 Euro aufwärts, Kastrieren zwischen 40 und 75 Euro.
Was noch zu beachten ist
Katzen mögen keine Urlaubsreisen, möchten am liebsten zu Hause bleiben. Sie brauchen
also jemanden zum Füttern und Streicheln. Catsitter-Clubs in vielen Städten helfen,
Telefonnummern erhält man beim Tierarzt oder dem örtlichen Tierschutzverein. Zum Turnen
und zur Krallenpflege wird ein Trimm- und Kratzbaum aufgestellt. Erzi8ehung ist nur bedingt
möglich. Ermahnungen mit einem kleinen Nasenstüber unterstreichen, so wie es die
Katzenmutter tut.
Was Katzen nicht mögen
Schmutzige Futternäpfe, ungepflegtes Katzenklo, verschlossene Türen, Anstarren, laute
Musik, Streit, Zwang, Klapse, beim Dösen gestört werden.
Und was sie lieben
Einen Hochsitz am Fenster, leise Ansprache, alles was kullert, Fell streicheln, zwischen
den Schulterblättern, hinter den Ohren und unter dem Kinn kraulen.
Was ein Kind über seine Katze wissen muss – und was die Eltern ihm sagen sollten
Katzen sind von Natur aus nicht immer bereits zum Spielen und Schmusen. Sie bestimmen
die Zeit und die Dauer, darum darfst du eine Katze niemals vom Sessel zerren, wenn sie sich
gerade eingekuschelt hat oder stören, wenn sie gerade frisst oder trinkt oder sich putzt.
Beobachte dein Kätzchen, es gibt Signale, wenn es schmusen möchte, wenn es
beispielsweise auf dich zukommt und zärtlich um deine Beine streicht, dich mit der Pfote
anstupst. Mit der Zeit wirst du lernen, seine Sprache zu verstehen.
Vier Regeln, wie du am besten mit einer Katze umgehst:
Regel 1
Mach dich kleiner für einen großen Spaß!
Gute Freunde sollten sich nahe sein. Also leg, knie oder hocke dich auf den Boden, wenn
ihr spielen wollt. Dann sieht die Katze dich nicht als ein unnahbares Riesenwesen, sondern als
einen etwa gleich großen Spielgefährten.
Regel 2
Du gibst ihr Halt!
Wenn du sie auf dem Arm halten willst, dann nimm sie bitte richtig hoch! Pack sie nicht
einfach unter den Achseln. Und zieh sie nie am Nackenfell hoch – das darf nur die
Katzenmutter mit ihren Jungen. Du nimmst deine Katze am besten so hoch: Mit einer Hand
greifst du hinter die Vorderpfoten, die andere Hand legst du unter den Po und hebst sie an, so
dass sie sicher an deinem Oberkörper lehnt.
Regel 3
Finde immer den richtigen Ton!
Katzen sind keine Stofftiere, sondern lebende Wesen, auf die wir Rücksicht nehmen
sollten. Da die Katze sehr empfindliche Ohren hat sprich leise mit ihr. Und knall nicht mit den
Türen! Auch laute Musik mag sie nicht. Setz bitte Kopfhörer auf; dann wird sie sich sogar an
dich kuscheln, während du zuhörst. Und erschrick sie nie, mach keine hektischen
Bewegungen. Wecke sie auch bitte nicht auf, wenn sie schläft oder döst. Das sind etwa 15
Stunden am Tag – sie braucht viel Ruhe. Und hat dann wieder Lust, ausgelassen mit dir zu
spielen.
Regel 4
Pass auf, dass es ihr gut geht!
Klar, dass sie ausgewogen und artgerecht ernährt werden muss, immer frisches Wasser und
ihr Katzengras braucht, damit sie verschluckte Haare wieder herausbringen kann. Du kannst
aber auch sonst aufpassen, dass deiner Katze nichts passiert – zum Beispiel beim Spielen. Das
Spielzeug sollte nicht zu klein sein, damit sie es nicht verschlucke kann. Besonders viel Spaß
hat sie an einem kullernden Tischtennisball oder einer leeren Holzgarnrolle. Nicht geeignet
sind alle Sachen, die sie anknabbern und dann „verspeisen“ kann.
Kind und Wellensittiche – Verantwortung und Freude
Ihr Zwitschern, Singen, Plappern bringt so richtig Leben ins Haus. Vielleicht haben
deshalb Kinder zu Vögeln ein viel intensiveres Verhältnis, als man denkt. Jedes sechste Kind
zwischen sechs und 14 Jahren betreut gefiederte Freunde. Vor allem die putzigen
Wellensittiche werden geliebt.
Wellensittiche am besten zu zweit
Wellensittiche sind frech, lebhaft, lustig, temperamentvolle Plauderer, die am besten zu
zweit gehalten werden, denn so vertreiben sie sich die Langeweile und geben sich
Geborgenheit. Bei zwei Wellensittichen freunden sich Weibchen und Männchen am
schnellsten an – „er“ ordnet sich galant unter. Bei gleichem Geschlecht machen sie mit der
Zeit unter sich aus, wer die Rolle des Weibchens und wer die des Männchens übernimmt. Sie
schnäbeln dann so liebevoll, als wären sie schon immer Mann und Frau gewesen.
Der richtige Platz
Das Vogelheim, mindestens 50 cm lang, 30 cm breit, 40 cm hoch (besser größer), soll
zugfrei und möglichst hoch mit einer Seite an einer geschlossenen Wand im Zimmer stehen.
Die Fensterbank ist ungeeignet, weil es im Winter zieht, im Sommer oft die pralle Sonne
scheint. Nachts wird das Vogelheim zugedeckt.
Die richtige Ausstattung
Natürliche, frische Äste, die unterschiedlich dick sein sollten. Sie sind ideal zum Klettern,
Knabbern und Nagen. Futter- und Wassernapf, eine Sepiaschale zum Schnabel- und
Krallenwetzen, ein Kalkstein zum Knabbern, eine Badewanne: Sittiche lieben eine flache
Schale auf dem Käfigboden.
Was wird gefüttert?
Wellensittiche bekommen fertige Saatenmischungen, die alle wichtigen Nährstoffe in der
richtigen Zusammensetzung enthalten. Lebensnotwendig ist der Zusatz von Jod. Nebenbei
gibt’s kleine Leckerbissen – wie zum Beispiel Kolbenhirse, mal ein Salatblatt oder einen
Apfelschnitz.
Wie viel Zeit muss man aufbringen?
Wenigstens eine halbe Stunde pro Tag zum Spielen. Und wenn ein Ausflug im Zimmer
geplant ist, unbedingt dabeibleiben. Auch die tägliche Pflege muss sein. Die Näpfe sollen
jeden Tag mit Spülmittel und mit viel heißem Wasser gründlich ausgewaschen werden. Den
Spezialsand aus hygienischen Gründen täglich erneuern. Und mindestens einmal im Monat
wird das Vogelheim in der Badewanne gründlich abgebraust.
Was kostet ein Wellensittich?
Je nach Farbe und Geschlecht: Weibchen ab 13 Euro, Sittichmännchen ab 43 Euro. Für das
Vogelheim muss man mindestens 25 Euro ausgeben, für Futter und Sand monatlich etwa 8
Euro.
Was noch zu beachten ist
Wie bei allen Heimtieren – Urlaubsbetreuung! Nachbarn, Freunde einspannen (natürlich
auf Gegenseitigkeit). Wellensittiche sind in der Regel gut unterzubringen.
Was der Wellensittich nicht mag
Lärm, wenn die ganze Nacht das Licht brennt, Zugluft, extreme Wärme oder Kälte, zu
kleines Vogelheim, Plastikstangen, Langeweile.
Und was gut ankommt
Kleine Gespräche, Gefieder kraulen, aber nicht gegen den Strich Freiflug im Zimmer.
Was Eltern ihren Kindern sagen müssen, damit sie wissen, was mit einem
Wellensittich auf sie zukommt
Vögel in der Wohnung bedeuten: immer an sie denken. Denn einmal vergessen, die
Zimmertür zuzumachen, kommt es zu einer Erkältung, schlimmstenfalls zum Wegflug. Und
glaubt nicht, so einem kleinen Tier genügt es, einfach nur dabei zu sein. Sittiche merken, ob
man sich speziell mit ihnen beschäftigt. Denkt auch immer dran: Ein Vogel ist ein zartes,
zerbrechliches Geschöpf. Geht vorsichtig mit ihm um. Niemals hektische Bewegungen oder
ruppiges Zupacken!
Fünf Regeln, wie du als Kind mit Wellensittichen am besten umgehst:
Regel 1
Flügel sind zum Fliegen da!
Menschen träumen davon, Flügel zu haben. Vögel haben sie. Deshalb sollten sie einmal
am Tag frei im Zimmer herumfliegen und die Umgebung erkunden können. Aber: Vorher
Fenster und Türen schließen. Denn fliegen sie hinaus, finden sie meist nicht zurück. Und du
möchtest doch nicht, dass deine gefiederten Freunde für immer auf und davon sind.
Regel 2
Gib einem Wellensittich Gesellschaft!
Wer ist schon gern allein? Weil der Wellensittich in seiner Heimat Australien in
Schwärmen lebt, braucht er auch hier Geselligkeit. Da du nimmt immer für ihn Zeit hast, ist
ein Artgenosse für ihn wichtig – zum gemeinsamen Necken, Spielen, Planschen.
Regel 3
Schenke dem kleinen zarten Vogel Behutsamkeit!
Du hast es in der Hand, wie gut es dem Vogel geht. Greif bitte nie nach ihm. Das
erschrickt ihn. Er kommt, nach einer Eingewöhnungsphase, schon von ganz allein auf deine
Hand. Und mach ihm bitte auch sonst nicht Angst: durch den Krach vom Staubsauger oder
Fön. Selbst Musik, gar nicht mal laut aufgedreht, empfindet er oft als Krach. Wie wär’s also
mit Kopfhörern?
Regel 4
Lass ihn gesund und munter bleiben!
Es ist eine stolze Aufgabe, für einen so zierlichen, süßen Piepmatz Verantwortung zu
übernehmen. Das heißt: Er muss natürlich auch richtig gefüttert werden. Schon ein halber Tag
ohne Futter kann für ein Vögelchen tödlich sein. Und daneben gibt es Aufmerksamkeiten, die
nicht viel kosten und ihm sehr gut tun: kleine Stückchen Obst zum Beispiel oder Muschelgrit,
das ein Vogel für die Verdauung braucht. Und das Allerwichtigste: Zeit zum Miteinander-
Reden und fürs zärtliche Kraulen.
Regel 5
Der Wellensittich braucht den richtigen Platz!
Du willst, dass der Vogel sich bei dir wohl fühlt. Also gib ihm ein geräumiges Zuhause.
Das Vogelheim soll an einem nicht zu warmen und nicht zu kalten Platz stehen (20 Grad C
sind bestens). Du willst ja auch nicht ständig frieren oder schwitzen. Und: nicht so dicht an
den grellen Fernseher (deine Eltern sollen nachts bitte ein Tuch über das Vogelheim legen)
und – wenn’s geht – in einem Zimmer, in dem nicht so viel geraucht wird.
Kind und Meerschweinchen – erste Begegnung mit Heimtieren
Knuffig schnuffig, schmusig, handlich – Meerschweinchen sind die größten unter den
Kleinsten und für Generationen von Kindern der wunderbare Einstieg in die Welt der Tiere.
Schon Dreijährige verstehen ihr Grunzen, Quieken, Pfeifen. Kein Wunder, dass 10 Prozent
aller Familien mit Kindern ein heiß geliebtes Meerschwein halten. Allerdings, um sich
wirklich wohlzufühlen, brauchen Meerschweinchen die Gesellschaft eines Artgenossen.
Deshalb sollte man zwei Tiere zusammen halten. Am besten zwei Weibchen aus einem Wurf.
Zwei Männchen würden sich andauernd bekämpfen und ein gemischtes Paar ständig für
Nachwuchs sorgen. Man kann das Männchen aber auch Kastrieren lassen.
Jedes ist anders
Es gibt glatte Kurzhaarige, wuschelige Langhaarige und Gelockte, Gefleckte und
Einfarbige – alle sind geduldig, zahm, zutraulich, beißen so gut wie nie.
Meerschweinchens Wohnort
Ein Stall oder Käfig, der mindestens 1 m mal 60 cm groß ist, darin ein Häuschen zum
Verstecken und Schlafen. Der Käfig muss zugfrei im Schatten stehen. Jedes Zimmer ist
geeignet, im Sommer auch Balkon oder Garten. Frisches Streu mindestens einmal pro Woche.
Was es sonst noch braucht
Eine Heuraufe, eine automatische Tränke (wird im Käfig befestigt) einen Futternapf.
Und was es gerne frisst
Am liebsten Heu und Körner (fertig gemischt im Zoohandel), Möhren, Äpfel, grünen Salat,
Gurken, Löwenzahn, Obstbaumzweige zum Zähne wetzen. Für seinen Mineralhaushalt gibt es
einen Salzleckstein. Vorsicht – Meerschweinchen knabbern alles an, deshalb keine
Plastiktüten herumliegen lassen. Die wären ihr Tod.
Wie viel Zeit muss man aufwenden?
Alle, die ein Kind übrig hat, aber mindestens eine halbe Stunde zum Schmusen und
Spielen. Für Füttern und Käfigreinigen gehen etwa zehn Minuten pro Tag drauf.
Damit es gesund bleibt
Nie feuchtes Gras oder Gemüse geben (Kolik!). Regelmäßig Krallen schneiden. In der
Zoohandlung gibt’s Krallenscheren mit Anleitung.
Was kostet es?
Je nach Schönheit 8 bis 10 Euro, der Käfig ab 40 Euro, das Futter monatlich etwa 8 Euro.
Was noch zu beachten ist
Meerschweinchen sind freiheitsdurstig. Wenn man sie frei im Zimmer laufen lässt, muss
man aufpassen, dass sie nicht an Elektrokabeln knabbern. Und sie brauchen viel Zuwendung.
Im Urlaub kann man sie eventuell in eine Zoohandlung zur Pflege geben.
Was Meerschweinchen nicht ausstehen können
Am Genick gepackt werden, Hitze, nasse schmutzige Streu.
Und das mögen sie
Frische Luft im Sommer, mit einer weichen Bürste gebürstet werden, hinterm Ohr kraulen,
spielen.
Was Eltern auch kleinen Kindern begreiflich machen müssen
Knuddeltiere sind genauso lebendig wie du. Sie empfinden Schmerz und Angst, wenn man
sie zu heftig drückt. Sie gehören nicht in dein Bett. Du könntest ja einschlafen und deinen
Liebling aus Versehen tot drücken. Er mag auch ganz und gar nicht, wenn du ihn tagelang im
Käfig sitzen lässt, weil du lieber fernsehen oder draußen sielen möchtest. Jedes Tier braucht
Bewegung und Auslauf, genau wie du, sonst wird es krank und traurig.
Fünf Regeln, wie du am besten mit Meerschweinchen umgehst
Regel 1
Ihr tut, was euch beiden am besten gefällt!
Das ist Schmusen. Nichts haben Meerschweinchen lieber als Kinder, die Zeit für sie haben,
die ihnen Zuwendung geben. Also nimm deinen Liebling einfach auf den Schoß, lass ihn die
wohlige Wärme genießen ...
Regel 2
Du sorgst für seine Sicherheit
Fass das von Natur aus schreckhafte Wesen besonders vorsichtig und behutsam an, dann
wird es schnell handzahm. Erst wenn das Meerschweinchen aus der Hand frisst, solltest du es
auf den Arm nehmen. Das geht so: Eine Hand schiebst du langsam unter seinen Körper, mit
der anderen sorgst du mit leichtem Druck von oben dafür, dass es nicht herunterspringen
kann. Dabei könnte es sich nämlich böse verletzen.
Regel 3
Du lernst seine Sprache!
Sich gut verstehen, heißt auch: die Sprache des anderen lernen. Hör also gut hin, was das
Meerschweinchen sagen will. Gurrt oder grunzt es, bedeutet das: Ich fühle mich wohl, bitte
streichel mich weiter! Pfeift es, ist es irgendwie angespannt. Entweder hat es Hunger oder es
will vor einer Gefahr warnen.
Regel 4
Du hilfst ihm im Haushalt!
In seiner „Wohnung“, einem Stall mit einem Extra-Schlafhäuschen, soll sich das
Meerschweinchen wohlfühlen. Also: Es braucht immer gutes, schimmelfreies Heu. Neben der
gesunden Körnernahrung (zweimal am Tag pünktlich füttern) sind Gemüse und Grünfutter
wichtig. Aber pass auf, dass sie nicht angewelkt sind. Sonst bilden sich Gase im Darm und
das Meerschweinchen quält sich.
Regel 5
Ihr spielt Verstecken!
In ihrer sündamerikanischen Heimat, in den Hochebenen und Buschsteppen der Anden,
suchen Meerschweinchen bei Gefahr Schutz in dichtem Gestrüpp oder selbstgebauten Höhlen.
Dieses Sich-Verstecken ist also eine angeborene Eigenart. Dem Heimtier Meerschweinchen
macht es sogar Spaß. Am besten: du baust ihm ein Labyrinth in den Stall – aus Bauklötzen,
Kartons, Pappröhren, Latten. Du wirst staunen, wie schnell es da immer wieder durchschlüpft
– mal hier herum, mal da herum. Ruf es einfach bei seinem Namen und wink mit einem
Salatblatt!
Ein Tier für Ihr Kind – aber ab wann?
Zum Spielen ist es nie zu früh – aber ein Baby oder Kleinkind sollte nie mit einem
Heimtier allein gelassen werden.
Verantwortung übernehmen, etwa ab vier Jahren, beginnt mit kleinen Schritten, je nach
Veranlagung und Können des Kindes. Den Wassernapf füllen das Fell bürsten, Vogelsand in
das Wellensittichheim streuen – das Kind mithelfen lassen, damit es lernt ein Tier selbständig
zu versorgen.
Wie weit Ihr Kind ist, können Sie hier testen:
Geht Ihr Kind allein zum Einkaufen? ja – nein
Darf es allein in den Park, auf den Spielplatz? ja – nein
Kann es die Ampel drücken und die Straße selbständig überqueren? ja – nein
Putzt Ihr Kind freiwillig morgens und abends die Zähne? ja – nein
Wäscht es auch ohne Ermahnung regelmäßig die Hände? ja – nein
Tritt es die Füße ab, wenn es ins Haus kommt? ja – nein
Kann Ihr Kind allein ein Glas mit Wasser füllen? ja – nein
Kann es eine Dose aufmachen? ja – nein
Kann es eine schwere Einkaufstüte heben und tragen? ja – nein
Kann Ihr Kind einen Faden in ein Nadelöhr einfädeln? ja – nein
Kann es sich die Schuhe allein zubinden? ja – nein
Kann es Geduldspiele spielen? ja – nein
Hat Ihr Kind ein Hobby (zum Beispiel Briefmarken sammeln,
Basteln, Sport), dem es regelmäßig nachgeht? ja – nein
Kann Ihr Kind länger als eine halbe Stunde stillsitzen? ja – nein
Kann es ein kleines Gedicht (mindestens vier Zeilen)
auswendig lernen? ja – nein
Kann Ihr Kind die Uhr lesen? ja – nein
Kann es selbständig telefonieren? ja – nein
Für jedes Ja gibt es einen Punkt
Wenn Ihr Kind 13 bis 17 Punkte gesammelt hat, kann es Hund oder Katze schon
selbständig betreuen. Vergessen Sie allerdings nicht: Niemand ist perfekt, ein bisschen
Nachhilfe und liegevolle Aufsicht müssen schon sein.
7 bis 12 Punkte – bei Wellensittich oder Meerschweinchen kann Ihr Kind schon wichtige
Aufgaben übernehmen. Aber halten Sie ein Auge drauf!
Weniger als 7 Punkte – kleine Hilfsarbeiten zum Üben! Mehr kann es noch nicht.
Trotzdem, lassen Sie Ihr Kind auf jeden Fall mithelfen, damit es nicht die Freude an seinem
Tier verliert.


19. Feb 2010, 13:00
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